Kolumne

Die Entdeckung des Monats

Der Monkey 47 Dry Schwarzwald Gin

Man will ja nicht immer Friedrich Liechtenstein imitieren, aber an dieser Stelle tu ich es dann doch noch mal: Ein supergeiler Gin, eine sehr sehr geile Flasche. Ein Schmuckstück für die Hausbar ist der Monkey 47 Dry Schwarzwald Gin. Zusammen mit Thomas Henry Tonic Water und Zitronenschale wird daraus ein Gin Tonic, von dem man süchtig werden kann. Mattias, Barkeeper meines Vertrauens aus Berlin Mitte, empfahl mir den Gin vor Kurzem. Kurz danach las ich, dass die Schwarzwald-Köstlichkeit 2013 zum besten Gin der Welt gewählt wurde. Und das ist ganz bestimmt nicht übertrieben. Gin Tonic war für mich vor einigen Jahren noch das Proll-Getränk der Clubszene, gleich nach Wodka Lemon. Das hatten immer Aufreißer-Typen in der einen Hand und mit der anderen griffen sie nach irgendeinem Girliehintern. Aber man bildet sich ja ständig weiter. Jetzt also auf dem Gebiet des Gin.

Gin aus dem Schwarzwald, das hört sich schon mal extravagant an. Aber was macht der schelmische Affe auf dem Etikett? Antwort gibt die Website zum Monkey Gin, gestaltet wie ein Vintage-Bilderbuch. Der Begründer des Schwarzwald Gin war ein Brite namens Montgomery Collins, der im britischen Sektor des geteilten Berlin stationiert war. Er engagierte sich beim Wiederaufbau des Berliner Zoos und wurde der Ziehvater von Max, einem der Affen. Und der ziert noch heute die Flasche.

http://www.monkey47.com

monkey schwarzwald gin 1

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2 Gedanken zu “Die Entdeckung des Monats

  1. Frederic schreibt:

    Als ehemaliger Barmann weiss ich um den Hype um Gin. Ich frage Gäste gerne: „Was ist Deine Droge“ und meine damit die Spirituose aus welcher ich dann gerne etwas individuelles oder etwas klassisches zaubere. Hierbei merkt man immer wieder: über Geschmack lässt sich nicht streiten. Aber mit Geschmack lassen sich Erinnerungen erschaffen. Genauso, wie ein Duft aus der Kindheit kann ein guter Drink einen schönen Abend perfekt machen. Ein überstrapazierter Drink kann aber auch das Gegenteil bewirken. Gin ist und bleibt die „große alte Dame der Bar“. Ob ich den Monkey nun mag oder nicht…. Und ob ich es bei einer Fachmesse in Berlin komisch finde, wenn Schwarzwaldmädel kleine Proben verteilen….. Geschmackssache halt.
    Ich trinke lieber Wasser, als dass ich einen Gin trinke, der „mir“ nicht schmeckt.
    Der Hype hat ein fast vergessenes, wundervolles Getränk wiederbelebt, welches fast verkommen war. Auch hat er neuen Wind in eine ganze Richtung der Softgetränkeindustrie gebracht! Kein Gin ist mit jedem Tonic trinkbar. Manche brauchen einen starken Partner, andere fast nur ein Soda! Gin ist mehr als „Wachholder“. Gin ist, je nach Sorte, vor, nach oder zum Essen oder einfach nur für zwischendurch zu geniessen. Ich wünsche jedem einen guten Barkeeper des Vertrauens. Der lässt einen nämlich auch mal neue Sachen probieren und gibt immer einen Tropfen pur, ohne Eis oder Gemüse dazu. Damit man auch das Pure Erlebnis hat. Jetzt bin ich ins Schwärmen gekommen! Was macht man da?

    Meine Droge ist der Gin. Und das ist auch gut so. Prost!

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