Schnappschuss

Auf dieser Wiese chillt ganz Mitte

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Gäbe es den Weinbergspark nicht, müssten die Mitte-Leute in den Tiergarten radeln.

Es ist ein Sommer-Phänomen: Der Weinbergspark, eingeklemmt zwischen Brunnenstraße, Veteranenstraße und Weinbergsweg, füllt sich mit gut aussehenden, alternativen, jungen Menschen. Ein Bier oder ein Buch in der Hand, Jungs mit entblößtem Oberkörper, Gruppen von vier oder fünf Spaniern, junge, sorgenlose Familien. Dazwischen läuft dann und wann ein Bettler mit Tüte herum und lässt sich leer getrunkene Flaschen reichen. Es ist eine besonders gute Lage: Die Nachmittagssonne bescheint ungehindert dieses grüne Fleckchen. Es ist dazu noch der einzig richtige Park in der Gegend. Zwischen all dem rauen, alten, besprayten, renovierten, gehypten Beton, dem Asphalt, den Läden. Ein wahrer Sonnenhang. Nicht zu groß, um noch ein Stückchen Intimität vorzugaukeln. Die Bäume schotten ihn vom Trubel der Torstraße ab.

In Berlin Mitte, dem Torstraßen-Mitte, gibt es von den wirklich wichtigen Dingen nur ganz wenige: es gibt den einen Ackerstraßen-Rewe, und es gibt den einen Park.

 

 

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Stil

Wandelbar wie eine Goldwespe

Welche Sonnenbrillen gerade für Aufmerksamkeit sorgen

Friedrich Liechtenstein hat sie schon, und Mc Fitti und bestimmt auch Bonnie Strange: Die Sonnenbrille mit irisierenden Gläsern. Sie changiert einmal den Regenbogen rauf und wieder runter. Und findet damit besonders bei exzentrischen Charakteren Zuspruch. Je nach Lichteinfall strahlt eine andere Farbkombination auf. Was für Aufsehen erregende Effekte sorgt. Wenn schon sonst nichts los ist auf der Straße, dann wenigstens ein bisschen Farbenzauber.

Sonnenbrillen diesen Kalibers schaffen, was sonst nur wenige Accessoires leisten: Sie strahlen Extravaganz und Glamour aus. Und man kann locker mit der Coolness von Snowboardern mithalten. Friedrich Liechtenstein, immer mit einer Sonnenbrille von ic! berlin unterwegs, erklärt sein Faible für Sonnenbrillen: „Ich finde Sonnenbrillen geil, weil die Welt mich nicht sieht, wie ich bin und ich sehe auch die Welt nicht, wie sie ist. Ein kleiner Eskapismus. Und ich bin Fan von Eskapismus.“

 

 

 

 

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